6 Allgemeines A Anleitung Bist du neugierig darauf, wie du am besten mit der AMAGENDA arbeitest, dann schau dir auf Seite 5 die Anleitung zu den Aufgabenlisten an. Wenn du wissen möchtest, wie du deine Aufgaben jeden Monat erfolgreich lösen kannst, beachte die Anleitung zur Monatseinteilung auf Seite 16. Ausbildungsordnung Möchtest du die Bestimmungen zu deiner Ausbildung ganz genau kennenlernen, schau dir Schritt 51 zur Ausbildungsordnung an. Ausbildungsplatz Jeder Mensch fühlt sich in einer anderen Umgebung wohl. Da die Ausbildung mehrere Jahre dauert und man den ganzen Tag am Arbeitsplatz verbringt, nimm dir Zeit! Wähle nur eine Ausbildungsstelle, die dir wirklich zusagt. Es ist wichtig, dass du dich gut mit dem Chef, der Chefin, den Ausbildenden und den Mitarbeitenden verstehst. Je mehr Betriebsbesichtigungen und Berufserkundungen du machst, desto eher findest du eine passende Praktikumsstelle und schließlich einen Ausbildungsplatz. B Berufsberatung Interessierst du dich für Besuche bei der Berufsberatung, schau dir die Schritte 35, 43 und 44 an. Ein Besuch bei der Berufsberatung kann weiterhelfen. Die Berufsberaterin oder der Berufsberater klärt mit dir zusammen ab, wo deine Fähigkeiten und Neigungen liegen und welche Berufe dadurch in die engere Wahl kommen. Zudem erhältst du Unterlagen zu verschiedenen Berufen und ihren Weiterbildungsmöglichkeiten. Betriebsbesichtigung Wer schaut, sieht mehr! Wenn du wissen willst, wie du eine Betriebsbesichtigung organisierst, schau dir die Schritte 36 – 41 an. Je früher du verschiedene Unternehmen anschaust und Berufsleuten zusiehst, desto besser ist dein Überblick, wenn du schließlich deinen Beruf auswählst. Unser Tipp: Sei neugierig und besichtige auch Unternehmen, die Lernende in Berufen ausbilden, die du noch nicht kennst! Wer weiß, was du alles entdecken wirst: Oft sind gerade solche Berufe sehr interessant und haben gute Zukunftsaussichten. Berufsbeschreibungen Berufe können auf verschiedenste Weise beschrieben werden. Damit du sie gut verstehen und für dich nutzen kannst, sind im BERUFSKATALOG alle nach dem gleichen Raster aufgebaut. Eine Berufsbeschreibung ist niemals vollständig und allumfassend. Neue Arbeitsmittel (z.B. Computer) verändern die Berufstätigkeit laufend. Außerdem erlebt jeder Mensch seinen Beruf anders. Überzeuge dich immer selber, so entgehst du auch den Vorurteilen! Berufsinformationszentrum (BIZ) Möchtest du ein Berufsinformationszentrum (BIZ) besuchen, schau dir Schritt 33 an. Warum sich ein Besuch da lohnen könnte? Schaue unter dem Stichwort »Berufsberatung« nach! D Downloads Auf www.berufskunde.de unter »Für Schüler/ innen« und danach »Downloads« findest du eine ganze Reihe von Bewerbungstipps. Gehst du auf »Für Eltern« und dann auf »Berufsplanung« kannst du unsere Talentcoachhefte herunterladen, die dich ermutigen und deine Talente fördern. E Eltern Es ist auf jeden Fall hilfreich, sich immer wieder mit den Eltern zu beraten! Schau dir dazu die Schritte 50 und 57 an. Insbesondere auf Seite 29 wenden wir uns an deine Eltern oder auch an Lehrpersonen. Mache sie auf diese Seite aufmerksam, denn sie können dir dabei helfen, deine Fähigkeiten einzuschätzen. Die Selbsteinschätzung spielt eine entscheidende Rolle bei deinem Talentprofil. Denn erst wenn du weißt, worin du gut bist, kannst du zielgenau den passenden Beruf für dich finden. Erfolgskontrolle Damit du dir deinen fortschreitenden Erfolg genau veranschaulichen und dich daran erfreuen kannst, findest du unter dem Stundenplan, ganz am Ende der AMAGENDA, (Seite 36) Reihen mit Einzelkästchen von 1 bis 60: Streiche die schon erledigten Schritte aus der Tabelle »Erfolgskontrolle«. So hast du zu den Tagesnoten eine zweite Erfolgskontrolle. F Ferien- oder Freizeitjob Wenn du beabsichtigst, einen Ferien- oder Freizeitjob anzunehmen, schau dir Schritte 10 und 15 an. Vielleicht kannst du auch eine Freundin / einen Freund finden, mit dem du gemeinsam in einem Ferien- oder Freizeitjob arbeitest. So könnt ihr euch über eure Erfahrungen austauschen und euch auch bei der Suche gegenseitig unterstützen. H Hilfe zur Selbsthilfe Wenn du wissen willst, wozu diese AMAGENDA entwickelt wurde und wie sie dir helfen kann, schau dir das Editorial (Vorwort) an. Das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe erfährst du auch auf Seite 3. Denn wer schrittweise vorgeht und sich kleine Ziele steckt, gelangt am Ende ans große Ziel. Hobby zum Beruf Beim Zusammenstellen deiner bevorzugten Tätigkeiten, Materialien und Eigenschaften (siehe dazu auch das Stichwort »Listen«) solltest du deine Auswahl an Wörtern nicht ausschließlich in Hinblick auf die Berufswelt erstellen. Denn auch Hobbys beinhalten ganz spezifische Qualitäten, wovon viele auch im Berufsleben wichtig sind. Beispiel Karate: Dieser Sport kann verbunden werden mit körperlicher Fitness, Konzentration, Zielstrebigkeit, Disziplin, Fairness, Reaktionsvermögen – Qualitäten, die in gewissen Berufen durchaus wichtig sind. L Listen Bist du neugierig, wozu die Listen am Ende der Agenda gedacht sind? Schau dir die Schritte 7 – 9, 11, 17 – 20 oder 25 – 28 an. Du hast verschiedene Listen zur Einschätzung deiner Persönlichkeit: eine Liste für deine bevorzugten Tätigkeiten, eine für deine bevorzugten Materialien und eine für deine Eigenschaften. Bitte schreibe auf alle deutlich deinen Namen. Beachte, dass du die Listen als Kopiervorlage für die Einschätzungen durch deine Eltern / Lehrer / Freunde verwenden möchtest, und vereinbare einen Termin, an dem du die Liste gern von ihnen zurück hättest. P Pflichten und Rechte Interessieren dich deine Pflichten und Rechte als Lernende/r, so schau dir Schritt 52 an. Auch was ein Kurzpraktikum betrifft, solltest du dich informieren, ab welchem Alter du wie viele Stunden am Tag arbeiten darfst, wie es mit der Arbeitsversicherung während dieser Zeit geregelt ist und ab wann sich ein Praktikumsvertrag empfiehlt. S Kurzpraktikum Wenn du wissen willst, wie du ein Kurzpraktikum organisierst und absolvierst, schau dir die Schritte 46 – 48 an. Durch ein Praktikum erlebst du die Tätigkeiten und Anforderungen des Berufes, der dich interessiert, hautnah und ganz konkret in der Praxis. Du kannst mit den Berufsleuten sprechen und ihren Berufsalltag miterleben. Dadurch kannst du dann besser entscheiden, ob dir dieser Beruf wirklich Freude macht und ob du deine Fähigkeiten dort gut einsetzen kannst. Selbsteinschätzungen / Eigene Einschätzung Diese beziehen sich auf die Listen A, B und C mit deinen bevorzugten Tätigkeiten, Materialien und charakteristischen Eigenschaften. Interessierst du dich dafür, wie realistisch deine Selbsteinschätzungen waren, so schau dir die Schritte 9, 19 und 27 an. Stundenplan In den Stundenplan kannst du deine wöchentlichen Schulstunden eintragen. Oder du kannst ihn dazu verwenden, regelmäßig wiederkehrende Aufgaben vorzumerken, die du auf dem Weg zu deinem Wunschberuf und Ausbildungsplatz unbedingt erledigen möchtest. Beispiel: Du willst deine schriftlichen Deutschkenntnisse verbessern, weil diese in deinem Wunschberuf wichtig sind. Deshalb nimmst du jeden Mittwochnachmittag Nachhilfestunden und trägst diese in deinen Stundenplan ein. T Telefonspickzettel Ein Telefonspick ist eine große Hilfe, wenn du einen Besichtigungstermin vereinbaren willst: 1. Leg dir Papier und Bleistift bereit, sodass du fortlaufend alles Wichtige notieren kannst (Termin, Weg, Kontaktperson). 2. Stell dich der Telefonistin vor und bitte sie, dich mit der Kontaktperson (siehe Adressverzeichnis) zu verbinden. Falls du keine Kontaktperson kennst, frag die Telefonistin, wer für die Besichtigungen oder für die Azubis zuständig ist, und lass dich mit dieser Person verbinden. 3. Stell dich der Kontaktperson vor und erzähle ihr, dass du den Betrieb besichtigen und/oder Menschen in bestimmten Berufen bei ihrer Arbeit zuschauen möchtest. 4. Vereinbare einen Termin. Frag eventuell nach dem einfachsten Weg, dorthin zu gelangen. 5. Verabschiede dich höflich. Traumberuf Wenn du deinen Traumberuf nicht im BERUFSKATALOG findest, hast du vielleicht zu weit nach den Sternen gegriffen. Lies deshalb auch Berufsbeschreibungen von Berufen, die du noch nicht kennst. Es gibt Jugendliche, die fast »aus Versehen« an ihren Beruf geraten sind und ihn nun attraktiver als ihren früheren Traumberuf finden. V Vorstellungsgespräche Interessierst du dich für ein gelungenes Vorstellungsgespräch, schau dir die Schritte 55 und 56 an. Beachte aber auch die Hinweise im BERUFSKATALOG. In der Rubrik »Das ABC zur Lehrstellensuche« findest du viele Tipps, unter anderem für die Vorstellungsgespräche, die dir bestimmt weiterhelfen und Erfolg versprechen. W Wunschberufe Wir verstehen unter »Wunschberufen« die Berufe, die du dir gemäß deinen bevorzugten Tätigkeiten, Materialien und charakteristischen Eigenschaften zusammengestellt hast (mithilfe deiner Listen A1 – 2, B1 – 2, C1 – 2). Möchtest du genauer wissen, wie diese Auswahl deiner für dich geeigneten Berufe zustande kommen soll, schau dir die Schritte 12 – 14, 21 – 23 sowie 29 – 31 an. Die »Wunschberufe«, die du dir also auf diese Weise wählst, basieren auf der realistischen Einschätzung deiner Persönlichkeit: Deshalb sind es keine sogenannten »Traumberufe«, die leider oft realitätsfern gewählt werden und dann mit Enttäuschung enden. Das heißt aber nicht, dass du deine Träume aufgeben sollst, denn aus einem Wunschberuf kann immer noch ein Traumberuf hervorgehen! Z Zwischenlösungen Möchtest du dir vielleicht Zwischenlösungen überlegen, schau dir Schritte 43, 44 und 50 an. Es gibt zahlreiche Gründe, nach der obligatorischen Schulzeit nicht sofort eine Ausbildung zu beginnen. Was tun in diesem Jahr? Sinnvolle Zwischenlösungen gibt es viele: Sprachaufenthalte im Ausland, 10. Schuljahr, Berufsvorbereitungsjahr, Grundausbildungslehrgänge, Praktika in Krankenhäusern, Büros, Hotels und Restaurants usw. Stichwortverzeichnis von A – Z
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