AMAGENDA zum BERUFSKATALOG

5 Allgemeines Zur AMAGENDA Diese Agenda wurde in Zusammenarbeit mit Lehrern und Jugendlichen vor der ersten Berufswahl entwickelt. Sie ist nach dem Wie-Plan-System von Gustav Großmann aufgebaut, dessen Arbeitsmethode noch heute Gültigkeit hat und vom HelfRecht-Institut (www.helfrecht.de) vermittelt wird. Am Beispiel Berufswahl wird zuerst ein sogenanntes – Z (= derzeitiger oder möglicher Minus-Zustand) erstellt, also wie sich die Berufswahl im Negativfall abspielen könnte. Minus Z : Da ich nicht methodisch vorgegangen bin, habe ich zu wenig Berufe kennengelernt, die für mich infrage kämen. Zudem habe ich alles vor mir hergeschoben und mich aus der Not heraus für einen Beruf entschieden, der mir wenig zusagt. Schlimmer noch, ich hatte mir nicht mal Zeit genommen, den passenden Ausbildungsbetrieb zu finden. Das Betriebsklima ist so mies, dass ich die Ausbildung am liebsten abbrechen möchte. Diesem – Z wird nun ein + Z (= idealer Plus-Zustand) gegenübergestellt, das die Situation schildert, wie die Berufswahl im Idealfall ablaufen könnte. Der Zustand wird so beschrieben, als ob ich schon am Ziel wäre. Plus Z : Meine Ausbildung macht mir richtig Spaß, da ich in einem tollen Unternehmen mit einem sehr guten Betriebsklima arbeite. Die Arbeit gefällt mir, weil sie genau meinen Fähigkeiten entspricht. Dank methodischem Vorgehen und sorgfältiger Auswahl habe ich nicht nur den richtigen Beruf gefunden, sondern über Betriebsbesichtigungen und Praktika auch den zu mir passenden Ausbildungsbetrieb. Nun folgt eine Zielformulierung, die das »WAS« und das »WOZU« enthält. Ziel : Ich werde mich rechtzeitig und methodisch um meine Wahl von Beruf und Ausbildungsbetrieb kümmern, um meine Ausbildungszeit motiviert zu absolvieren und beruflich Karriere zu machen. Wie? Mittel- und Maßnahmenkatalog: Hier folgt nun die Aufgabenliste: eine Aufzählung aller Mittel und Maßnahmen, um dieses Ziel zu erreichen (siehe Aufgaben 1– 60 auf Seite 6 –15).

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